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Glutenunverträglichkeit (Zöliakie) – und das Leben geht weiter – trotzdem.

Plötzlich wusste ich nicht mehr, was ich essen durfte, ohne meiner Gesundheit noch weiter zu schaden.

06.2017 Artikel von Dorothea

Gluten-Unverträglichkeit, Glutencheck

2010 habe ich nach jahrelanger Steigerung meiner Beschwerden bei einem Selbstversuch entdeckt, dass ich Gluten womöglich nicht vertrage. Die Beschwerden fingen über Jahre schleichend an, mit aufgeblähtem Bauch, Tag und Nacht Rumoren im Darm und ständig Durchfall. Das alles steigerte sich ins Unerträgliche, bis hin, dass ich mir überlegt habe, einfach das Haus nicht mehr zu verlassen. Selbst Lebensmittel einkaufen ging nur noch unter der Prämisse, das ein WC im Supermarkt war. Wenn es dort keins gab, musste ich oft mittendrin den Einkauf unterbrechen, den ich sowieso schon im Schweinsgalopp zu erledigen versuchte, den Einkaufswagen an die Seite fahren und mit dem Auto nach Hause rasen, um auf die Toilette zu stürzen.

Das alles raubte mir sehr viel Kraft, physisch wie psychisch. Und um nur noch zu Hause zu sitzen und mich sozial zu isolieren, war ich nicht nur zu jung, sondern auch viel zu gerne aktiv.


Download PDF ZölliakieDownload-Poster zur Entstehung und Entwicklung der Zöliakie. 

der Fachgesellschaft für Ernährungstherapie und Prävention (FET) e.V. 
Tipp: Mt der rechten Maustaste auf das PDF-Icon klicken und im Kontexmenü "Link speichern unter..." wählen.

Das hieß, ab sofort Gluten vermeiden!

Doch in Getreide - und fast allen Fertigprodukten ist Gluten drin.

Ich kann gar nicht genau sagen, wann es eigentlich bei mir anfing mit der Unverträglichkeit, alles kam wie gesagt schleichend. Man will es ja auch nicht wahr haben. Ich und kein leckeres Brot und keine knusprigen Brötchen vertragen, das kann unmöglich sein. Dafür habe ich die leckeren Körnerbrötchen und das tolle Vollkornbrot einfach zu sehr geliebt. Und erst der Kuchen – ohne den wollte ich nicht leben, nein! 

Immer schlapp, Tagesmüdigkeit und energielos.

Was war los mit mir?

Was dem Körper alles fehlt, wenn man durch andauernden Durchfall wenig Nährstoffe (Proteine, Vitamine, Mineralien) über den Darm mehr aufnehmen kann, ist eine Wissenschaft für sich. Müdigkeit, Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Migräne, verminderte Leistungsfähigkeit, körperlich wie geistig, können die Folge sein.

Eine ausgewogene Ernährung ist unerlässlich. Nur, wie ernährt man sich jetzt? Was kaufe ich ein? Eine ärztlichen Beratung, Blutwertetest und am besten auch einer Darmspiegelung, um den wirklichen Stand der Darmgesundheit zu wissen, war für mich sehr wichtig.

Eine glutenfreie Ernährung zur Besserung der Beschwerden ist zwingend notwendig.

Gegenüber 2010 gibt es inzwischen eine große Auswahl an glutenfreien Lebensmitteln. Bei der stetig steigenden Auswahl sollte man bedenken, dass viele Produkte durch den hohen Anteil an Mais- und Reismehl ernährungsphysiologisch minderwertig sind. Ich verstehe zum Beispiel nicht, wie jemand der Weizen und Roggen sehr gut verträgt, trotzdem auf teure glutenfreie Produkte wechselt.   

Für mich finde ich die Beratung durch einen fachkundigen Ernährungs- und Gesundheitsberater noch immer sehr hilfreich. Es ist eine große Erleichterung, wenn man wertvolle Ernährungstipps und zu Beginn der Umstellung Einkaufslisten und Rezepte bekommt. Endlich wieder Licht im Tunnel.

Glutenfrei  Kochen und Backen geht ganz einfach,

ist nicht nur lecker, sondern auch noch gesund. Soßen kann man mit Reismehl statt Weizenmehl machen, paniert wird einfach mit Maisgrieß statt Paniermehl aus Weizen. Kuchen und Brot backen ist für mich heute auch keine Hexerei mehr. Meine Kuchen verursachen große Augen und Verwunderung bei Weizenessern: „Was, da ist kein Mehl drin??“.

 Wer es ausprobieren möchte, der backt meinen leckeren Käsekuchen. Rezept unten.

Gute Erfahrung habe ich mit den Fastenkursen bei Frank Paschke gemacht. Der Darm wird durch eine Fastenwoche gereinigt und kommt für eine Zeitlang zur Ruhe und kann sich erholen. Man fühlt sich damit sehr befreit und federleicht, schon nach dieser Woche. Danke an ihn, für die tolle Anleitung und Unterstützung dabei.

Heute kann ich wieder längere Einkaufstouren, meine Radtouren unbeschwert machen und mit Freunden ins Kino gehen. Alles was ich möchte ist wieder realisierbar. 

Ja, ein Leben mit Zöliakie ist möglich!
 

Die Eckpfeiler der Ernährungstherapie bei Zöliakie!

Eine Übersicht der Fachgesellschaft für Ernährungstherapie und Prävention (FET) e.V.  findest Du rechts neben dem Artikel zur kostenlosen Anforderung.


Rezept: 
Käsekuchen ohne Boden

6 Eier trennen / Eiweiß steif schlagen
1 kg Magerquark
200 g Zucker + 2 Päckchen Vanillezucker + 5 Tropfen Rumaroma  (oder Rum-Rosinen, wer mag)
80 g Kartoffelmehl  (oder Maismehl)
2 EL Olivenöl

Quark mit allen Zutaten verrühren, Eiweiß unterheben. In eine Springform auf Bachpapier füllen. Fett unter dem Papier ist generell nicht nötig. Bei 150°C etwa 60 Minuten backen. Gutes Gelingen!!!

Weitere Rezepte die geeignet sind für Menschen mit Zöliakie bzw. Glutensensibilität in Kürze. 

06.2017 Artikel von Dorothea mit Glutenunverträglichkeit

Text7-10_Eiweiß
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Weißt Du welcher Blutwert mit am wichtigsten ist?

Eiweiß/Protein – der Stoff, aus dem das Leben ist!
Oft liest und hört man, auf die Eiweißversorgung braucht nicht geachtet zu werden, wir essen doch alle schon zu viel davon. Für manche Personen mag es zutreffen, doch bei vielen Menschen werden zu niedrige Eiweißwerte im Blut gemessen.

► weitere Informationen ...

Text7-10_Durchblutung
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"Nur eine optimale Durchblutung der kleinsten Blutgefäße hält uns dauerhaft gesund!"

[Bessere Durchblutung = besseres Immunsystem, bessere Heilung/ Wundheilung, Regeneration nach dem Sport usw.]

Durchblutungsstörungen der kleinsten Blutgefäße können sich mit Tagesmüdigkeit, Kopfschmerzen, Rückenschmerzen, Schlafstörungen, Krämpfen sowie schlechter Wundheilung (u. a. bei Diabetes) bemerkbar machen.

► weitere Informationen ...

Text7-10_Zuviel_Bauchfett
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Ein Zuviel an Bauchfett und Körperfett – es ist nicht zwingend Deine Schuld!

Zu dumm, dass gerade der allgemeine Rat, mehr gesundes Getreide zu essen, dazu beiträgt, den Appetit anzukurbeln. Trotz starkem Willen bleiben die durch diverse Diäten verlorenen Pfunde meist nicht lange weg.

► weitere Informationen ...

text7-10_Low Fat Diät
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"Low Fat Diät"? Nein!
Dein Körper braucht Fett, aber das Richtige!

In vielen Produkten (z. B. Margarine, Fertiggerichten, Mayonnaisen, Salatsoßen ...) werden Omega-6-reiche Öle verwendet. Nur, sind diese mehrfach ungesättigten Fettsäuren auch gut für Deine Gesundheit?

► weitere Informationen ...

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Info Gesundheitsberatung:

Limburg an der Lahn

Paxiswissen zur Gesundheitsprävention

Frank Paschke
ganzheitlicher Gesundheitsberater (IHK)
ärztl. gepr. Fastenleiter (AGL)

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Kontakt: 

Tel.: +49 (0)173 6975629
Email: kontakt@hauptsache-kerngesund.de

Rheinstraße 28
65549 Limburg an der Lahn

 

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