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Abnehmen mit "Low Fett Diät" - Die Diät mit sehr wenig Fett

Ist diese Ernährung zum Abnehmen empfehlenswert?

 

kaltgepresstes Oel zur gesunden Ernährung

Wie wichtig ist gesundes Fett in unserer Ernährung?

Der Wert liegt hier auf gesundem Fett. Als gesunde Fette werden die meisten Pflanzenfette sowie das Fett von Kaltwasserfischen charakterisiert.

Fett spielt in unserem Körper an vielen Stellen eine unverzichtbare Rolle bei Stoffwechselvorgängen, in Nerven-, Gehirn-, Körperzellen, als Baustoff für Hormone, Zellmembrane und Prostaglandine. Prostaglandine sind Gewebshormone mit regulierender Wirkung auf unsere Immunabwehr, auf Blutdruck, Blutzuckerspiegel, Nervengewebe, Cholesterin, Entzündungen und zahlreiche weitere Vorgänge. Auch ist es mit Fett in unserer Nahrung überhaupt erst möglich, auf natürlichem Weg Carotine (sekundäre Pflanzenstoffe) und die wichtigen fettlöslichen Vitamine A, D, E und K aufzunehmen.

Das widerspricht der verbreiteten Annahme, Fett sei generell ungesund und der Grund für Übergewicht und viele Krankheiten.

Wie sieht es mit den Kalorien bei Öl/Fett aus?

Der physiologische Brennwert für die Lebensmittel wird in kcal oder kJ angegeben. Für Fett und die beiden weiteren Hauptnährstoffe beträgt dieser:

1 g Kohlenhydrate = 4,1 kcal = 17 kJ
1 g Fett = 9,3 kcal  = 39 kJ
1 g Eiweiß  = 4,1 kcal = 17 kJ
(1 kcal = 4,184 kJ / 1 kJ = 0,239 kcal)

Die Ernährungsempfehlung für den Anteil von Fett in der täglichen Energiezufuhr beträgt nach DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) 30-35 %. Bei einem durchschnittlichen Gesamtkalorienbedarf von 2.100 kcal würde das einem Anteil von etwa 80 g Fett pro Tag entsprechen. Nicht irgendein Fett, sondern die tägliche Fettmenge in einem ausgewogenes Verhältnis der Fettsäuren zueinander:

In der Grafik sind untereinander die drei Gruppen der Fettsäuren, mit ihrem prozentualen Anteil am Gesamtkalorienbedarf, dargestellt.

Ernaehrungsberatung in Limburg, Verhaeltnis der Fettsaeuren

Da das Verhältnis von Omega-6- zu Omega-3-Fettsäuren in unserer Ernährung von mitentscheidender Bedeutung für unsere Gesundheit ist, folgend eine grundlegende Betrachtung dazu.

Während das Verhältnis der essenziellen Omega-6- zu Omega-3-Fettsäuren in der Nahrung unserer urzeitlichen Vorfahren noch bei 2:1 bis 1:1 lag, liegt das heutige Verhältnis in westlichen Industrieländern laut UFOP (2006) (Union zur Förderung von Öl- und Proteinpflanzen e.V.) zwischen 15:1 und 30:1.

Die DGE empfiehlt heute ein Verhältnis unterhalb von 5:1. Empfehlenswert ist somit eine Reduzierung des Omega-6-Fettsäure-Anteils in der Nahrung, wodurch mehr Enzyme für die Umwandlung der Omega-3-Fettsäure (α-Linolensäure) zur Verfügung stehen.

Woher kommt der hohe Anteil von Omega-6-Fettsäuren in Lebensmitteln?

  • Getreide und Getreideprodukte mit einem Fettsäureverhältnis z. B. bei Weizen 14:1, Roggen 11:1 und Mais 29:1.
  • Fleisch- und Milchprodukte aus Mastbetrieben, in denen überwiegend mit Fertigfutter, bestehend aus Getreide und Soja, gefüttert wird. Den Tieren fehlen die Omega-3-Fettsäuren aus grünem Futter. Auch Fische aus Zuchtfarmen, wie z. B. der Lachs, haben weniger Omega-3-Fettsäuren als Wildlachs.
  • Öle mit sehr ungünstigem Omega-6- zu Omega-3-Verhältnis von ca.:

    Distelöl 140:1
    Sonnenblumenöl 120:1
    Sesamöl 60:1
    Maiskeimöl 50:1
    Margarine 15:1 bis 85:1
  • Öle mit einem guten bis sehr guten Omega-6- zu Omega-3-Verhältnis von ca.:

    Weizenkeimöl 8:1
    Walnussöl 6:1
    Hanföl 3,2:1
    Rapsöl 2,5:1
    Leinöl 1:4
  • In vielen Fertig- und Fettprodukten (z. B. Margarine, Backwaren, Mayonnaisen) werden preiswerte Omega-6-reiche Öle verwendet.

Zusammenfassung:

Eine Diät mit dem Wunsch abzunehmen, ist mit der Aufnahme von sehr wenig Fett nicht ratsam. Reduzieren Sie in Ihrer Ernährung dagegen Fett aus Fleisch und Wurst sowie Öle/Fette mit einem hohen Omega-6-Fettsäurenanteil. Das zugunsten von kurzkettigen gesättigten Fettsäuren (Kokosöl/-fett, Palmöl/-fett), einfach gesättigten und mehrfach gesättigten Omega-3-Fettsäuren.

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Frank Paschke
ganzheitlicher Gesundheitsberater (IHK)
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